Nachdem wir am Donnerstag abend in Amherst-City unterwegs waren und da in einem ich sag mal fuer hier, richtig gutem Disco-Pub waren (bloed war nur dass man fuer ein Bier ,wie zu besten Anton Zeiten, ca. ne Stunde warten musste) gings am Samstag morgen um 6.55am endlich los. Das Ziel: New York, die Stadt der Staedte, der Big Appel und die Stadt meines zukuenftigem Arbeitsplatz der Wall-Street
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Archiv für September 2007
New York
September 27, 200736-13
September 20, 2007Am Wochenende ging hier richtig die Post ab. Nach dem ich mich am Freitag morgen um 11 Uhr aus dem Bett gequaelt habe um mir mein erstes Football-Spiel hier in UMASS anzuschauen, wurde ich gleich mit einem ueberlegenem 36:13 Sieg meines Teams den Minutemen, so heisst das Uni-Team, ueberrascht. Cool ist, dass das Stadion nur zehn Minuten von meinem Dorm entfernt ist und fuer Studenten ist der Eintritt frei. So waren am Samstag mal locker 8.700 Leute im Stadion. In der Halbzeitpause hat dann die Minutemen Marching Band fuer Unterhaltung gesorgt. Das sind 400 Musiker die Musik machen und dabei wie verruekt auf dem Feld rumlaufen und Figuren bilden. Das ist echt unterhaltsam. Dazu tragen sie dann noch lustige Uniformen. Insgesamt kann sich so ein Football spiel aber ganz schoen hinziehen. So ging es insgesamt vier Stunden und dass bei einer netto Spielzeit von einer Stunde. Wir Soccer Fans sind das natuerlich nicht gewoehnt, sich so lange ein Spiel anzuschauen und so sind wir auch schon ein bisschen frueher, als „de Kaes gessen war „, gegangen.
2.Woche
September 13, 2007Zuerst an alle, die mir Briefe schreiben wollen oder mich spontan Besuchen moechten, meine Adresse hier ist : Daniel Irion
Prince Hall-Umas; Room 312
286 Sunset Avenue
Amerst, MA 01003-9233
Auch ein Telefon hab ich jetzt, die Nummer: 413/546-3906 , Vorwahl muesste 001 sein.
Und noch als Tipp, unter www.peterzahlt.de kann man ne halbe Stunde umsonst in die USA telefonieren. Hab das zwar noch nicht ausprobiert, aber eigentlich muesste es funktionieren.
Also am Dienstag (04.09.2007) war es soweit, die Uni beginnt und am Anfang gleich die riesen Ueberraschung. Ich habe ein eigenes Buero. Es werden hier also von mir grossartige akademische Leistungen erwartet. Cool ist, dass das Buero im 12 Stock ist. Man haette also einen wunderschoenen Ausblick ueber Amherst wenn es ein Fenster haette. Hat es aber leider nicht. Und die Chinesin, die davor drin war, hat ihre Weight-Watcher Jogurts im Kuehlschrank vergessen.
USA
September 6, 2007So, genau neu Tagen nach meiner Ankunft hier(Mo 27.08.07) in Amerst (UMASS) hab ich endlich mal Zeit zu berichten was hier so abgeht. Wer jetzt allerdings denkt, dass ich hier nur am Party machen und trinken bin, der tauescht sich. Party maessig ist hier fuer deutsche verhaeltnisse naemlich echt tote Hose. Ich war hier zwar schon auf ein paar „Parties“ aber diese laufen hier bis jetzt ohne Alkohol ab. Dafuer sind wir hier kraeftig am Sprite und Diet-Coke trinken. Meine ersten Biere hab ich erst am Donnerstag in so ner Kneipe getrunken. Da war es ganz nett, aber oft werd ich da wohl nicht hingehen.
Aber zuruek zur Anfang. Bis auf dass mir mein Schweizer Taschenmesser in Stuttgart bei der Sicherheitskontrolle abgenommen wurde, verliefen der Flug und die US Passkontrolle bei mir ohne Probleme. Auch die als sonst so unfreundlich benannten US Zollbeamten waren total locker drauf. Der eine sagte nur: „Ah, Party, Party“ als ich sagte ,dass ich in UMASS studiere. Bis jetzt eine glatte Luege. Auch bei den anderen Exchange-Students gab es keine Probleme. Also keine Horrorgeschichte wie beim Rich (siehe www.richbock.de) die mir am Tag davor echt nochmal schiss gemacht hat.
Durch zufall waren wir gleich ca. 7 Deutsche, die zufaellig gleichzeitig in Boston ankekommen sind. So dass ich mich um die Organisation wie wir von Boston nach Amherst kommen keine Gedanken machen musste, sonder einfach nur hinterher laufen musste.
Nach einer 3 Stuendigen Busfahrt mit dem PeterPan Bus, sind wir dann endlich in Amherst (bzw UMASS, wie der Campus heisst) angekommen. Dort wurden wir dann von 2 Vans abgeholt und in ein Wohnheim gefahren in dem wir die Orientierungsphase verbringen sollten. Dort waren alle Exchangestudents (ca 130) oder sind so nach und nach eingetrudelt. Wobei wir bei den Letzten waren. Wenn man bedenkt, dass wir morgens um 3.30 in Schabenhausen losgefahreun und um 19.30 in UMASS angekommen, dazu noch 6 Stunden Zeitverschiebung, war ich fast ein Tag unterwegs.
An den naechsten Tag gings dann gleich mit der Orientationphase los. Und die haben uns da echt einen prall gefuellten Stundenplan gegeben. Wo echt alles dabei war. Von wie schliesse ich meinen Computer an, ueber Gestze in den USA bis Stundenplan zusammen stellen oder Campusbesichtigung. Sogar den Buergermeister von Amherst haben wir getroffen. Auch so ausgefallene Infos wie Dating-Tipps fuer die USA. Da beantworteten uns dann 10 Studenten ala Mathefachschaft so Dr. Sommer maessig unsere Fragen die wir zum Dating haben und gaben uns nuetzliche Tipps aus ihrer reichlichen Erfahrung.
Am Donnerstag, sind wir dann in unser permanentes Wohnheim umgezogen und ich habe endlich meinen Zimmermitbewohner kennen gelernt. Er ist schon 29 und macht einen Doktor in Informatik. Er ist ein ziemlich netter Typ macht aber einen sehr strebsamen Eindruck. Wir sind dann auch gleich mit seinem Korea-Kumpel Henty (Huang Wong) in Walmark gefahren und haben unser Zimmer einwenig eingerichtet. Was uns jetzt nur noch feht ist ein Kuehlschrank und mein Laptop, der immer noch nicht da ist weshalb ich immer in der BiB, die uebrigens 16 Stockwerke hat rumhaeng. Ach jah, insgesammt gibt es hier an der Uni ungefaer 25.000 Studenten. Und ich lebe hier auf einem riesigen ueberdimensionalen Campus.
So am Samstag stand dann der erste Ausflug nach Boston auf dem Programm. Dort sind wir dann mit 90 Mann angereist. Boston ist echt ne coole Stadt wir waren da dann im State House in dem die Unabhaenigkeits Erklaerung unterzeichnet wurde und sind den Friedenspfad entlang gelaufen der an allen Interesantten Gebaeuden und Staetten vorbeifuehrt. Dass kann man sich wie beim Maraton vorstellen. Weil der Pfad quer durch Boston fuerht und durch eine rote Liene gekennzeichnet ist. Der rest vom Tag sind wir dann am Hafen und auf dem Balkong im 26. Stock eines Hotels rumgehangen.
Dann war der Tag auch schon vorbei und es ging zuruek nach Amherst. Wir hatten leider keine Zeit mehr zum shoppen obwohl ich mich eigentlich noch mit Base & Football Klamotten einkleiden wollte.
Den Sonntag und Montag hab ich dann damit verbracht den Campus zu Erforschen und am Wal Mart rumzuhaengen. Abends waren wir dann noch mit so nem Ami in so ner Sportsbar und haben uns Baseball angeschaut.