So, genau neu Tagen nach meiner Ankunft hier(Mo 27.08.07) in Amerst (UMASS) hab ich endlich mal Zeit zu berichten was hier so abgeht. Wer jetzt allerdings denkt, dass ich hier nur am Party machen und trinken bin, der tauescht sich. Party maessig ist hier fuer deutsche verhaeltnisse naemlich echt tote Hose. Ich war hier zwar schon auf ein paar „Parties“ aber diese laufen hier bis jetzt ohne Alkohol ab. Dafuer sind wir hier kraeftig am Sprite und Diet-Coke trinken. Meine ersten Biere hab ich erst am Donnerstag in so ner Kneipe getrunken. Da war es ganz nett, aber oft werd ich da wohl nicht hingehen.
Aber zuruek zur Anfang. Bis auf dass mir mein Schweizer Taschenmesser in Stuttgart bei der Sicherheitskontrolle abgenommen wurde, verliefen der Flug und die US Passkontrolle bei mir ohne Probleme. Auch die als sonst so unfreundlich benannten US Zollbeamten waren total locker drauf. Der eine sagte nur: „Ah, Party, Party“ als ich sagte ,dass ich in UMASS studiere. Bis jetzt eine glatte Luege. Auch bei den anderen Exchange-Students gab es keine Probleme. Also keine Horrorgeschichte wie beim Rich (siehe www.richbock.de) die mir am Tag davor echt nochmal schiss gemacht hat.
Durch zufall waren wir gleich ca. 7 Deutsche, die zufaellig gleichzeitig in Boston ankekommen sind. So dass ich mich um die Organisation wie wir von Boston nach Amherst kommen keine Gedanken machen musste, sonder einfach nur hinterher laufen musste.
Nach einer 3 Stuendigen Busfahrt mit dem PeterPan Bus, sind wir dann endlich in Amherst (bzw UMASS, wie der Campus heisst) angekommen. Dort wurden wir dann von 2 Vans abgeholt und in ein Wohnheim gefahren in dem wir die Orientierungsphase verbringen sollten. Dort waren alle Exchangestudents (ca 130) oder sind so nach und nach eingetrudelt. Wobei wir bei den Letzten waren. Wenn man bedenkt, dass wir morgens um 3.30 in Schabenhausen losgefahreun und um 19.30 in UMASS angekommen, dazu noch 6 Stunden Zeitverschiebung, war ich fast ein Tag unterwegs.
An den naechsten Tag gings dann gleich mit der Orientationphase los. Und die haben uns da echt einen prall gefuellten Stundenplan gegeben. Wo echt alles dabei war. Von wie schliesse ich meinen Computer an, ueber Gestze in den USA bis Stundenplan zusammen stellen oder Campusbesichtigung. Sogar den Buergermeister von Amherst haben wir getroffen. Auch so ausgefallene Infos wie Dating-Tipps fuer die USA. Da beantworteten uns dann 10 Studenten ala Mathefachschaft so Dr. Sommer maessig unsere Fragen die wir zum Dating haben und gaben uns nuetzliche Tipps aus ihrer reichlichen Erfahrung.
Am Donnerstag, sind wir dann in unser permanentes Wohnheim umgezogen und ich habe endlich meinen Zimmermitbewohner kennen gelernt. Er ist schon 29 und macht einen Doktor in Informatik. Er ist ein ziemlich netter Typ macht aber einen sehr strebsamen Eindruck. Wir sind dann auch gleich mit seinem Korea-Kumpel Henty (Huang Wong) in Walmark gefahren und haben unser Zimmer einwenig eingerichtet. Was uns jetzt nur noch feht ist ein Kuehlschrank und mein Laptop, der immer noch nicht da ist weshalb ich immer in der BiB, die uebrigens 16 Stockwerke hat rumhaeng. Ach jah, insgesammt gibt es hier an der Uni ungefaer 25.000 Studenten. Und ich lebe hier auf einem riesigen ueberdimensionalen Campus.

So am Samstag stand dann der erste Ausflug nach Boston auf dem Programm. Dort sind wir dann mit 90 Mann angereist. Boston ist echt ne coole Stadt wir waren da dann im State House in dem die Unabhaenigkeits Erklaerung unterzeichnet wurde und sind den Friedenspfad entlang gelaufen der an allen Interesantten Gebaeuden und Staetten vorbeifuehrt. Dass kann man sich wie beim Maraton vorstellen. Weil der Pfad quer durch Boston fuerht und durch eine rote Liene gekennzeichnet ist. Der rest vom Tag sind wir dann am Hafen und auf dem Balkong im 26. Stock eines Hotels rumgehangen.

Dann war der Tag auch schon vorbei und es ging zuruek nach Amherst. Wir hatten leider keine Zeit mehr zum shoppen obwohl ich mich eigentlich noch mit Base & Football Klamotten einkleiden wollte.
Den Sonntag und Montag hab ich dann damit verbracht den Campus zu Erforschen und am Wal Mart rumzuhaengen. Abends waren wir dann noch mit so nem Ami in so ner Sportsbar und haben uns Baseball angeschaut.