Archiv für die Kategorie ‘UMASS’

Ende erstes Semester, Europa, zweites Semester

Februar 7, 2008

So nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag.

Es hat sich viel getan, deshalb nur eine kurze Zusammenfassung.

Also in denletzten drei Wochen im Semester galt es die Balance zwischen Party machen und auf die Finals lernen zu halten. Da einige von uns Internationals nur für ein Semester in den USA waren gab es natürlich noch einiges zu feiern. So haben wir einer Woche rekordmäßig vier von sieben Tagen auf die Pauke gehauen. Auslandssemster halt!

Die Finals liefen dann ganz gut, so dass ich in jedem Fach ein A abgrätschen konnte. Die Amerikanische Notengebung ist halt wohl doch ein bischen wohlwollender.

Und dann gins auch schon zurück nach Deutschland. Nur leider wurde es mit der geplantem X-Mass-Party im Kraftwerk nichts, da meine Reise unerwarteter Weise 56 Stunden anstelle der geplanten 17. Ich durfte noch eine Nacht in Boston im Hotel und 12 Stunden in Amsterdam verbringen bevor’s dann endlich nach Schabenhausen ging. Wo ich aber noch rechtzeitig Carolins Party crachen konnte.

Nach dem ich dann ca. zwei Wochen in Deutschland war und meine ersten Semesterferien ohne Prüfung genossen habe, mal so was von richtig abgegammelt Zuhause, gings dann noch zwei Wochen nach Lyon zur Juliane. Die echt ne mega Wohnung hat. Mitten in der Innenstadt, was ich aus Amherst ja gar nicht mehr gewohnt war. Dort habe ich dann bischen Französisch rausgeschwätzt und eine drei Tagesausflug zum Eifelturm war auch noch drin.

Eifel Turm

Und schon gings wieder zurück in die USA. Wo mich einiges erwartete.

Neue Wohnung, neuer Job und neuer Laptop.

Das Dormleben und Zimmer teilen war zwar ganz witzig aber ich wollte noch was anderes erleben und hatte mich deswegen entschlossen mein altes Zimmer aufzugeben. Es hieß also raus aus dem Wohnheim und rein in ein typischen Amerikanisches Haus. Dort habe ich jetzt ein Einzelzimmer und teile mir das Haus mit fünf echt coolen Amis. Und ich kann euch sagen, dass ist so ne Männer WG wie’s im Buche steht. Bin richtig froh, dass ich so ne geile, riesengroße Wohnung gefunden habe, da ich ja richtig viel Besuch bekomme dieses Semester. Auch sind die Jungs ziemlich unternehmungs lustig. So das eigentlich immer was geht.

Auch habe ich mich dieses Semester entschlossen ein bischen zu schaffen. Und so bin ich Teaching Assistant im Mathe Department. Habe auch schon meine ersten Übungsgruppen gehalten und hat echt Spass gemacht. Ach ja meine Office Hour ist übrigens DiDo 15-17Uhr. Also wenn ihr fragen zu Calculus1 habt, schaut einfachmal vorbei.

Da es mir auf die dauer zu stressig war alle PC-Sachen in der Uni zuerledigen, habe ich den Wechselkurs genutzt und mir noch ein Mac Book rausgelassen. Das macht alles natürlich viel komfortabler aber natürlich ist nun die Gefahr im Internet zu versacken viel größer. Aber was soll’s….

Streik und ein plausch mit dem Nobelpreistraeger

November 27, 2007

So mal kurz noch nachholen was vorletzte Woche passiert ist.

Am Donnerstag und Freitag war naemlich hier Streik, zwar ging es hier nicht so am wie bei der Juliane in Lyon, aber es war um einiges besser als in Konstanz. Und ich als Rebell hab natuerlich am Freitag morgen auch gleich mal mitgestreikt. Was aber ueberhaupt nicht an Michis Geburtstagsparty und dem anschliesendem Pup-Besuch am Tag davor lag. Cool war dass die Studenten in das Verwaltungsgebauede einmaschiert sind und da bischen Rabatz gemacht haben und danach haben sie diverse Strassen blockiert. Es waere sich noch mehr abgegangen, wenn es nicht so gepisst haette.

Student Streik

Am Freitag hat dann Robert Engle eine Rede an der Universitaet gehalten. Wer kennt ihn nicht den Nobelpreistraeger in Economics von 2003 und den Entwickler der beruehmten ARCH Modells. Nach der Rede habe ich mich dann mit seiner Frau die zufaellig neben mir sahs unterhalten und konnte dann als einziger Student noch ein kurzes Gespraech (ca 40sec) und ein Foto mit unserem aller MFOE-Idol abkraetschen.

Robert Engle

(an dem Bild muss ich noch arbeiten, aber so stell ich mir den Rich in ein paar Jahren vor oder besser, in ein paar Jahrzehnten)

Der Neid sei mir gesichert.

Am Wochenende stand dann nur lernen auf dem Programm weils am Dienstag die naechste Investments Klausur gab und dass war ziemlich viel zu lesen.

Lernen

November 15, 2007

Diese und letzte Woche gab es ziemlich viel zu tun. Zuerst war eine Hausaufgabe in stochastic processes (14 Aufgaben) faellig, dann durfte ich letzten und diesen Mittwoch, sprich heute, in stochastic differential equations praesentieren, dass ging mit Diskussion jeweils immer so zwei Stunden und zu guter Letzt gabs ueber das verlaengerte Wochenende noch ein Midterm-Takehome -Examen, auch in stochastic processes.

Das war ziemlich aergerlich. Am Montag war naemlich Veterans Day und somit keine Uni, was sich Ideal zum ein bischen Reisen angeboten hatte. Aber okay, studieren macht ja auch Spass.(siehe Bild)

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Halloween Boston Trauer

November 4, 2007

Nach ein bischen mehr als drei Wochen komm ich endlich mal wieder dazu was zu schreiben.Was mich die letzten Tage abgehalten hat war folgendes: Klausur, Feiern, Wandern, Fussball, Feiern, Baseball, Boston Celtics, Halloween, Homework, Matze Storz, Boston.

Also die erste Klausur ist geschrieben. Auf dem Programm stand Investments, ein 700er Graduate Kurs, den hoechsten den Master-Studenten machen, nichts zu rechnen nur Multiple Choice und Essays. Eigentlich ist das nicht so mein Ding. Aber dann die Ueberaschung mit 101 von 109 Punkten gabs mein erstes A und nebenbei noch die beste Klausur im ganzen Kurs. Ich sag nur: „Elite“. Und weil der Schnitt so schlecht war (C+) bekommt jeder nochmal 5 extra Punkte. Und das bei nur 8 Leuten, die die Klausur mitgeschrieben haben.

Nach dem es die Klausur Ergebnisse zuruek gab konnte ich mich also dann beruhigt in Party-Wochenende stuerzen.

Aber auch Wandern waren wir. Wir sind auf einen mega hohen Berg in der naehe von Amherst auf dem ich dann mal gesehen habe, dass ich echt mitten im Wald lebe. Um den Campus rum ist bis zum Horizont nur Wald. Dass sah echt wtzig aus. Bevor wir den Berg erreichten sind wir allerdings erstmal zwei Stunden in die falsche Richtung gelaufen.

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UMASS Party-Crasher

Oktober 11, 2007

Am Donnerstag gings los. Zurst sind wir auf die Open-Mic-Session im Wohnheim von James (England). Dort konnte jeder der wollte sein musikalisches Talent zur Schau stellen. Leider hatte ich in meinem Koffer kein Platz mehr fuer mein Akkordeon und so blieb ich unter den Zuschauern. Danach gings dann weiter in Sam’s (England) WG, wo sein Mittbewohner seinen Geburtstag feierte. Und auf einmal war sie da, die erste richtig gute Party hier in Amherst. Viele Leute, gute Stimmung und fuer jeden eine Medallie, so dass wir uns alle wie Sieger gefuehlt haben. Mal wieder typisch Ami war nur, dass sich jeder der in das Wohnheim reinwollte in dem die Party war, sich erst mal unten an der „Rezeption“ anmelden musste, so richtig mit Ausweis. Und jeder Mitbewohner durfte auch hoechsten vier Leute von Ausserhlab mitbringen. Das heisst, dass die meisten Leute aus dem Wohnheim waren. Was aber die Partystimmung nicht truebte.

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chill

Oktober 4, 2007

Diese Woche war mal was Unternehmungen angeht richtig chillig. Da ich mir letzten Mittwoch beim Fussball bei einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Keeper das Knie einwenig verlezte, habe ich das Wochenende humpelnd verbracht. Auch beim heutigem Spiel habe ich ausgesetzt, was sich auch sofort im Ergebnis bemerkbar gemacht hat. Mein Team konnte heute nur 3:1 Gewinnen.

Da am Wochenende eigentlich nichts spannendes passiert ist, nur die ueblichen Hausparties & Kinos, will ich mal ein bischen was ueber die Amis erzaehlen.

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New York

September 27, 2007

Time-Square

Nachdem wir am Donnerstag abend in Amherst-City unterwegs waren und da in einem ich sag mal fuer hier, richtig gutem Disco-Pub waren (bloed war nur dass man fuer ein Bier ,wie zu besten Anton Zeiten, ca. ne Stunde warten musste) gings am Samstag morgen um 6.55am endlich los. Das Ziel: New York, die Stadt der Staedte, der Big Appel und die Stadt meines zukuenftigem Arbeitsplatz der Wall-Street :-) .

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36-13

September 20, 2007

Am Wochenende ging hier richtig die Post ab. Nach dem ich mich am Freitag morgen um 11 Uhr aus dem Bett gequaelt habe um mir mein erstes Football-Spiel hier in UMASS anzuschauen, wurde ich gleich mit einem ueberlegenem 36:13 Sieg meines Teams den Minutemen, so heisst das Uni-Team, ueberrascht. Cool ist, dass das Stadion nur zehn Minuten von meinem Dorm entfernt ist und fuer Studenten ist der Eintritt frei. So waren am Samstag mal locker 8.700 Leute im Stadion. In der Halbzeitpause hat dann die Minutemen Marching Band fuer Unterhaltung gesorgt. Das sind 400 Musiker die Musik machen und dabei wie verruekt auf dem Feld rumlaufen und Figuren bilden. Das ist echt unterhaltsam. Dazu tragen sie dann noch lustige Uniformen. Insgesamt kann sich so ein Football spiel aber ganz schoen hinziehen. So ging es insgesamt vier Stunden und dass bei einer netto Spielzeit von einer Stunde. Wir Soccer Fans sind das natuerlich nicht gewoehnt, sich so lange ein Spiel anzuschauen und so sind wir auch schon ein bisschen frueher, als „de Kaes gessen war „, gegangen.

Marching Band

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2.Woche

September 13, 2007

Zuerst an alle, die mir Briefe schreiben wollen oder mich spontan Besuchen moechten, meine Adresse hier ist : Daniel Irion

Prince Hall-Umas; Room 312

286 Sunset Avenue

Amerst, MA 01003-9233

Auch ein Telefon hab ich jetzt, die Nummer: 413/546-3906 , Vorwahl muesste 001 sein.

Und noch als Tipp, unter www.peterzahlt.de kann man ne halbe Stunde umsonst in die USA telefonieren. Hab das zwar noch nicht ausprobiert, aber eigentlich muesste es funktionieren.

Also am Dienstag (04.09.2007) war es soweit, die Uni beginnt und am Anfang gleich die riesen Ueberraschung. Ich habe ein eigenes Buero. Es werden hier also von mir grossartige akademische Leistungen erwartet. Cool ist, dass das Buero im 12 Stock ist. Man haette also einen wunderschoenen Ausblick ueber Amherst wenn es ein Fenster haette. Hat es aber leider nicht. Und die Chinesin, die davor drin war, hat ihre Weight-Watcher Jogurts im Kuehlschrank vergessen.

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USA

September 6, 2007

So, genau neu Tagen nach meiner Ankunft hier(Mo 27.08.07) in Amerst (UMASS) hab ich endlich mal Zeit zu berichten was hier so abgeht. Wer jetzt allerdings denkt, dass ich hier nur am Party machen und trinken bin, der tauescht sich. Party maessig ist hier fuer deutsche verhaeltnisse naemlich echt tote Hose. Ich war hier zwar schon auf ein paar „Parties“ aber diese laufen hier bis jetzt ohne Alkohol ab. Dafuer sind wir hier kraeftig am Sprite und Diet-Coke trinken. Meine ersten Biere hab ich erst am Donnerstag in so ner Kneipe getrunken. Da war es ganz nett, aber oft werd ich da wohl nicht hingehen.

Aber zuruek zur Anfang. Bis auf dass mir mein Schweizer Taschenmesser in Stuttgart bei der Sicherheitskontrolle abgenommen wurde, verliefen der Flug und die US Passkontrolle bei mir ohne Probleme. Auch die als sonst so unfreundlich benannten US Zollbeamten waren total locker drauf. Der eine sagte nur: „Ah, Party, Party“ als ich sagte ,dass ich in UMASS studiere. Bis jetzt eine glatte Luege. Auch bei den anderen Exchange-Students gab es keine Probleme. Also keine Horrorgeschichte wie beim Rich (siehe www.richbock.de) die mir am Tag davor echt nochmal schiss gemacht hat.

Durch zufall waren wir gleich ca. 7 Deutsche, die zufaellig gleichzeitig in Boston ankekommen sind. So dass ich mich um die Organisation wie wir von Boston nach Amherst kommen keine Gedanken machen musste, sonder einfach nur hinterher laufen musste.

Nach einer 3 Stuendigen Busfahrt mit dem PeterPan Bus, sind wir dann endlich in Amherst (bzw UMASS, wie der Campus heisst) angekommen. Dort wurden wir dann von 2 Vans abgeholt und in ein Wohnheim gefahren in dem wir die Orientierungsphase verbringen sollten. Dort waren alle Exchangestudents (ca 130) oder sind so nach und nach eingetrudelt. Wobei wir bei den Letzten waren. Wenn man bedenkt, dass wir morgens um 3.30 in Schabenhausen losgefahreun und um 19.30 in UMASS angekommen, dazu noch 6 Stunden Zeitverschiebung, war ich fast ein Tag unterwegs.

An den naechsten Tag gings dann gleich mit der Orientationphase los. Und die haben uns da echt einen prall gefuellten Stundenplan gegeben. Wo echt alles dabei war. Von wie schliesse ich meinen Computer an, ueber Gestze in den USA bis Stundenplan zusammen stellen oder Campusbesichtigung. Sogar den Buergermeister von Amherst haben wir getroffen. Auch so ausgefallene Infos wie Dating-Tipps fuer die USA. Da beantworteten uns dann 10 Studenten ala Mathefachschaft so Dr. Sommer maessig unsere Fragen die wir zum Dating haben und gaben uns nuetzliche Tipps aus ihrer reichlichen Erfahrung.

Am Donnerstag, sind wir dann in unser permanentes Wohnheim umgezogen und ich habe endlich meinen Zimmermitbewohner kennen gelernt. Er ist schon 29 und macht einen Doktor in Informatik. Er ist ein ziemlich netter Typ macht aber einen sehr strebsamen Eindruck. Wir sind dann auch gleich mit seinem Korea-Kumpel Henty (Huang Wong) in Walmark gefahren und haben unser Zimmer einwenig eingerichtet. Was uns jetzt nur noch feht ist ein Kuehlschrank und mein Laptop, der immer noch nicht da ist weshalb ich immer in der BiB, die uebrigens 16 Stockwerke hat rumhaeng. Ach jah, insgesammt gibt es hier an der Uni ungefaer 25.000 Studenten. Und ich lebe hier auf einem riesigen ueberdimensionalen Campus.

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So am Samstag stand dann der erste Ausflug nach Boston auf dem Programm. Dort sind wir dann mit 90 Mann angereist. Boston ist echt ne coole Stadt wir waren da dann im State House in dem die Unabhaenigkeits Erklaerung unterzeichnet wurde und sind den Friedenspfad entlang gelaufen der an allen Interesantten Gebaeuden und Staetten vorbeifuehrt. Dass kann man sich wie beim Maraton vorstellen. Weil der Pfad quer durch Boston fuerht und durch eine rote Liene gekennzeichnet ist. Der rest vom Tag sind wir dann am Hafen und auf dem Balkong im 26. Stock eines Hotels rumgehangen.

Boston

Dann war der Tag auch schon vorbei und es ging zuruek nach Amherst. Wir hatten leider keine Zeit mehr zum shoppen obwohl ich mich eigentlich noch mit Base & Football Klamotten einkleiden wollte.

Den Sonntag und Montag hab ich dann damit verbracht den Campus zu Erforschen und am Wal Mart rumzuhaengen. Abends waren wir dann noch mit so nem Ami in so ner Sportsbar und haben uns Baseball angeschaut.